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22.09.-12.10.2012 Makutsi und Krüger Nationalpark


Wer bereits unser Tagebuch vom letzten Jahr gelesen hat, der weiß, dass wir uns mit dem „virus africanus“ infiziert haben. Wir haben uns 2011 in das Land verliebt und fliegen jetzt zum 2. Mal nach Südafrika.

Die Vorbereitungen halten sich in diesem Jahr in Grenzen und das Packen gestaltet sich wesentlich einfacher. Schließlich wissen wir, was uns erwartet und wir sind bereits gut gerüstet.

Wir besuchen zuerst auf eigene Faust den Kruger Nationalpark. Bereits 2011 haben wir den größten Nationalpark Südafrikas (mit ca. 20.000 qkm so groß wie Rheinland-Pfalz) im Rahmen eines Tagesausfluges kennen gelernt und wir waren von den Weiten, den Farben und der großen Tierpopulation so begeistert, dass wir unbedingt mehr sehen möchten.

Wir starten von Johannesburg aus mit einem Leihwagen und verbringen die nächsten 6 Tage im Nationalpark. Wir übernachten in 5 verschiedenen Camps, die wir bereits lange im Voraus via Internet über SANParks gebucht haben. Tagsüber werden wir dann (hoffentlich) die zahlreichen Tiere und die Weiten Afrikas beobachten und fotografieren.

 

Anschließend verbringen wir wieder zwei Wochen auf der MAKUTSI Safari Farm. Das Highlight werden dann sicherlich zwei Übernachtungen im MAKUTSI Zeltcamp sein und natürlich die vielen Game Drives.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Schmökern und bei Fragen könnt Ihr Euch natürlich gerne via Email an uns wenden.

Birgit & Walter

Tag 1 – Samstag, 22.09.2012
Wetter: sonnig, ca. 17 Grad

Endlich ist der langersehnte Urlaub da!
Wir sind pünktlich gegen 18:00 Uhr am Flughafen Frankfurt und machen es uns bis zum Abflug um 20:45 Uhr am Gate gemütlich. Unser Flieger der SAA (South African Airways) nach Johannesburg startet pünktlich. Nach einem überschaubaren Abendessen werfen wir uns ein leichtes Schlafmittel ein und verbringen so die Nacht recht entspannt.


Tag 2 – Sonntag, 23.09.2012
Wetter: zunächst sonnig, später bewölkt, ca. 23 Grad

Wir erreichen Johannesburg kurz nach 7:00 Uhr. Nachdem wir endlich unser Gepäck in Empfang genommen und den Zoll links liegen gelassen haben, machen wir uns auf die Suche nach unserem Mietwagen, gebucht über http://www.billiger-mietwagen.de. Ein hilfsbereiter Angestellter bringt uns direkt zum Schalter von Europcar. Wir empfehlen, einen SUV (oder gar ein Allrad-Fahrzeug) zu mieten. Mit dem Hyundai ix35 sind wir sehr zufrieden: geräumig und eine gute Sicht von der erhöhten Position. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, starten wir gegen 9:00 Uhr in Richtung Kruger Nationalpark. Wir verfahren uns einige Male - Linksverkehr, Baustelle und dann auch noch eine chaotische Ausschilderung -, aber nach einigem Suchen finden wir dann doch die richtige Autobahn. Wir müssen nach Malelane bzw. zum Malelane Gate am Kruger Nationalpark und das bedeutet gut 400 km Fahrstrecke. Diese lässt sich jedoch aufgrund der sehr gut ausgebauten Straßen (Schnellstraße, erlaubt sind 120 km, teils Mautpflichtig) bestens bewältigen und wir benötigen für die Fahrt ca. 5 Stunden inkl. kleiner Pause. Nachdem wir uns in Malelane in einem „Pick’n’Pay“ (diese bestens sortierte Supermarkt-Kette gibt es überall in Südafrika) mit den notwendigen Grundnahrungsmitteln eingedeckt haben, erreichen wir das Gate gegen 15:00 Uhr. Gottlob haben wir schon sehr lange im Voraus gebucht. Es kommen nämlich nur doch die Besucher in den Nationalpark, die eine Reservierung für ein Rest Camp vorweisen können. Der Park bzw. die Camps scheinen völlig ausgebucht zu sein.

Wir steuern unser erstes Camp Berg-en-Dal an. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir am Fluss etliche Krokodile, die träge in der Nachmittagsonne faulenzen. Mal abgesehen von den Impalas, die man ja an jeder „Straßenecke“ trifft ;-), sichten wir schon kurze Zeit später die ersten Elefanten; eine kleine Herde mit Jungtieren. Die Elefanten-Babys laufen immer wieder vor den Autos auf die Straße – ein toller Anblick. Zu guter Letzt entdecken wir 8 Nashörner, die im Dickicht grasen. Na, für die ersten Stunden eine reiche Ausbeute!

Wir kommen gegen 17:00 Uhr im Camp an und nehmen erst einmal unseren Bungalow in Augenschein: einfach, sauber und völlig O.K.

Wir haben uns übrigens ganz bewusst für die staatlichen Rest Camps im Kruger Nationalpark entschieden. Diese sind erheblich günstiger als private (Luxus-) Lodges. Die Preise liegen zwischen 75 und 95 EUR pro Bungalow + Nacht (je nach Größe, Lage, Ausstattung) und ohne Verpflegung. Die Reservierung erfolgt problemlos und einfach über die offizielle Homepage von SANParks und sollte unbedingt sehr frühzeitig vorgenommen werden (ab 11 Monate im Voraus möglich, Schulferien Südafrika berücksichtigen!). Die Bungalows sind alle zweckmäßig eingerichtet und haben (meist) eine kleine Küchenzeile inkl. Zubehör sowie einen traditionellen Braai (Grill). Man kann sich somit sehr gut selbst verpflegen. Natürlich gibt es auch in jedem Camp einen Shop, in dem man alles Notwendige erhält sowie ein Restaurant für diejenigen, die keine Lust auf Kochen haben.

 

Man muss bis spätestens 18:00 Uhr im Camp sein, weil dann die Gates geschlossen werden. Wer später kommt, muss eine saftige Geldstrafe zahlen. Innerhalb des Gates kann man sich dann frei bewegen und mit etwas Glück nachtaktive Tiere entdecken. Morgens öffnen die Gates dann wieder um 6:00 Uhr.

Wir haben heute keine Lust auf Kochen und testen das kleine Restaurant. Leckerer Grillteller mit Pommes und Salatbeilage für umgerechnet knapp 9 EUR. Was will man mehr? Wir drehen noch eine kleine Runde im Camp und entdecken zum krönenden Tagesabschluss noch ein Flusspferd am Wasserloch.

Für heute reicht es uns. Wir sind ziemlich platt und wollen morgen frühzeitig, d. h. bei Öffnung des Gates um 6:00 Uhr, wieder los. Also noch schnell unter die Dusche und dann ab ins Bett. Wir sind gespannt, was uns der morgige Tag bringen wird!


Tag 3 – Montag, 24.09.2012
Wetter: sonnig, 30 Grad

Nachdem wir gestern Abend gegen 20:00 Uhr völlig geplättet im Bett lagen, geht heute Morgen schon um 4:45 Uhr der Wecker. Nach dem selbst zubereiteten Frühstück in der geräumigen Kochnische gehen wir kurz nach 6:00 Uhr auf unsere erste Tour im Kruger Nationalpark.

An unserem ersten Tag dürfen wir schon jede Menge Tiere beobachten: Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras, Kudus, Gnus, Büffel, Eichhörnchen, Pillendreher, Krokodile, Flusspferde, Mangusten, Paviane, Grüne Meerkatzen, Ginsterschleichkatze, Waran und nicht zuletzt die unzähligen Vögel (Gabelracke, Gelb- und Rotschnabeltokos, Schreiseeadler, Glanzstare, …), Impalas und Warzenschweine. Abends, im (offenen) Restaurant, fliegen dann noch Fledermäuse über unsere Köpfe hinweg. Wunderbar, so haben wir uns den Kruger Nationalpark vorgestellt!

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir unser heutiges Rest Camp Lower Sabie. Die Unterkunft ist sehr einfach und leider ohne Kochecke. Na ja, für eine Nacht wird es gehen. Dafür ist die Lage des Camps und vor allem des Restaurants mit Blick auf den Fluss fantastisch! Abends gehen wir ins Restaurant und testen den angebotenen Braai. Für rund 10 EUR war es O.K. Wir gönnen uns zum Abendessen ein Windhoek-Bier und fallen anschließend wieder ziemlich kaputt gegen 21:00 Uhr ins Bett. Morgen geht der Wecker ja auch wieder früh los …

Tag 4 – Dienstag, 25.09.2012
Wetter: zunächst bewölkt 20 Grad, später sonnig 28 Grad

Wie bereits am Vortag, so klingelt uns auch heute der Wecker wieder um 5:00 Uhr aus dem Schlaf. Frühstück fällt aus - aufgrund der fehlenden Kochnische bzw. des fehlenden Wasserkochers. Dann eben später picknicken. Um 6:00 Uhr gibt’s am Gate bereits einen (Auto-) Stau, weil so viele Leute auf die frühe Pirsch gehen.

Heute ist unser „Elefanten-Tag“. So viele Exemplare wie heute haben wir im ganzen letzten Jahr nicht gesehen! Einfach super! Nachdem wir zunächst dachten, wir bekommen kaum Tiere zu sehen, hat es sich dann aber richtig gelohnt: Außer den unzähligen Elefanten haben wir viele Flusspferde, einen Weißsattelstorch (sehr selten), Kronenducker, Mangusten, Zebras, Warzenschweine, einen Tausendfüßler (den hat Walter während der Fahrt auf der Straße entdeckt!), Wasserböcke, Nashörner, Giraffen, Kudus, Kampfadler, Paviane, Nyala, Waran, Hornrabe und natürlich wieder jede Menge Impalas gesehen.

Frühstück gab es übrigens gegen 8:00 Uhr auf dem kleinen Picknickplatz „Mlondozi Picnic Spot“ mit herrlicher Aussicht über die umliegende Landschaft. Am Nachmittag haben wir einen weiteren Stopp im „Nkhulu Picnic Spot“ gemacht, um die Flusslandschaft bei einem Kaffee (den 1. des Tages!) zu genießen. Hier gibt es viele Affen (Meerkatzen und Paviane) und wir müssen höllisch aufpassen, dass sie einem nicht die Brote stehlen!

Gegen 16:00 Uhr kommen wir im Rest Camp Skukuza an. Dieses ist das größte Camp im Kruger Nationalpark und entsprechend durchorganisiert. Wirklich riesig, fast eine kleine Stadt: eigene Bank, kleiner Flugplatz, Konferenzzentrum, Ärzte, Polizei, … Der Bungalow ist nach Kruger-Standard auch super – sogar mit Terrasse, Deckenventilator und natürlich einer Kochecke. Das Frühstück morgen ist also gesichert!

Gegen 17:30 Uhr gehen wir in Richtung Restaurant und Shop. Wir sitzen direkt oberhalb des Flusses und können in der Dämmerung noch kleine Flusspferde beobachten. Zum Essen gibt es ein super leckeres „African Beef Stew“ (Rindfleischeintopf) mit Reis und Gemüse/Kürbis für knapp 8 EUR. Dieses Restaurant unterscheidet sich ein wenig von den übrigen Camp-Restaurants, weil die Speisekarte neben den typischen „Fastfood"-Angeboten auch einige wirklich leckere Menüs anbietet. Sehr zu empfehlen! Gegen 19:30 Uhr sind wir zurück am Bungalow und beenden den Abend auf der Terrasse bei einer Tasse frisch aufgebrühtem Instant-Kaffee. Bilder sichern, duschen und dann ab in die Falle. Der Wecker für morgen steht wieder auf 4:45 Uhr!

Obwohl man keine großen Entfernungen zurücklegt (zwischen 50 und 120 km täglich), so ist das Autofahren doch recht anstrengend. Mit den Augen scannt man permanent die Landschaft auf der Suche nach Tieren und alle paar Minuten hält man an, um ein Tier zu beobachten und/oder zu fotografieren Außerdem fährt man teilweise auf Straßen, die nicht asphaltiert sind. Wir haben mittlerweile sehr großen Respekt vor den Guides, die oftmals die kleinsten Tiere im dichten Gebüsch oder auf den Bäumen entdecken – und das teilweise im Dunkeln mit Suchscheinwerfern. Hut ab!

 

Tag 5 – Mittwoch, 26.09.2012
Wetter: sonnig, 31 Grad

Auch heute heißt es: Früh aufstehen! Nach dem Frühstück gehen wir kurz zum Fluss und können einige Büffel, Flusspferde und Mangusten beobachten. Anschließend starten wir in Richtung Norden. Wir beschließen, heute einmal nur Asphaltstraßen zu fahren. Eine gute Wahl, wie sich später zeigen wird.

Als wir einen Fluss überqueren, sehen wir schon einige seltenere Vögel: Riesenfischer, Hammerkopf und einen Schreiseeadler. Toll! Weiterhin kreuzen wieder jede Menge Elefanten, Kudus, Wasserböcke, Springböckchen, Giraffen, Zebras und Nashörner unseren Weg. Ganz zu schweigen von den unzähligen Impalas. An einem sehr schön gelegenen Wasserloch können wir in Ruhe einen Löffler, Natalfrankoline (kleine Hühner) und einen Rotschnabeltoko beobachten. Der „Orpen Dam“ bietet eine grandiose Aussicht auf den Fluss und die Landschaft und ein kleiner Abstecher bringt uns zum (angeblich) ältesten Baobab (Affenbrotbaum).

Das Highlight des Tages ist allerdings ein kleines Löwenrudel. Wir fahren noch nicht allzu lange, da gibt es einen Stau. Was bedeutet das? Hier gibt es etwas Außergewöhnliches zu sehen. Als wir endlich an die Reihe kommen, können wir unser Glück kaum fassen: Löwen! Zunächst sitzt am Straßenrand eine Hyäne und wartet darauf, endlich zum Zug zu kommen. Dann sehen wir insgesamt 3 Löwen (2 Männchen und eine Weibchen), die sich vor nicht allzu langer Zeit den Magen vollgeschlagen haben. Die Reste einer kleinen Giraffe sind noch deutlich zu erkennen. Die Löwen liegen träge im Gras am Straßenrand und sind leider nicht dazu zu bewegen, aufzustehen. Aber man kann sie deutlich erkennen. Am Himmel sieht man schon den ersten Geier, der darauf zu warten scheint, dass die Löwen endlich verschwinden. Wow – so eine Szene sieht man sehr selten. Für uns ist es das 1. Mal!

Kurz nach 15:00 Uhr treffen wir im Rest Camp Satara ein. Heute sind wir etwas früher, da wir unseren Augen eine längere Pause gönnen möchten – und uns auch. Unser Bungalow ist wieder prima eingerichtet und liegt am Rande des Camps direkt am Zaun. Wenn wir Glück haben, können wir in der Dämmerung das Wild von unserer kleinen Terrasse aus beobachten. Das Bier haben wir schon kalt gestellt :-)

Auch heute gehen wir wieder ins Restaurant; der „South African Mixed Grill“ (Grillteller mit diversen Fleischsorten und Pommes) ist wirklich gut und mit ca. 8 EUR echt günstig. Später sitzen wir am Bungalow und beobachten beim gut gekühlten Bier eine Hyäne, die am Elektrozaun ihre Runden dreht.

 

Tag 6 – Donnerstag, 27.09.2012
Wetter: sonnig, ca. 36 Grad

Wir frühstücken - wieder einmal - sehr zeitig und können daher den Sonnenaufgang genießen. Anschließend geht es um 6:00 Uhr wieder auf die Pirsch.

Die heutige Ausbeute ist leider nicht soooo ergiebig wie die Tage zuvor: natürlich Impalas, weiterhin einen Gaukler (!), Wasserböcke, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Flusspferde, Nilgänse, Elefanten, Weißrückengeier, 2 Sattelstörche (ziemlich selten), einen Nimmersatt, ein Baum voller Geier und 2 kleine Klippspringer. Das Highlight heute war allerdings ein Leopard! Den haben wir leider nur sehr schlecht sehen können, da er unter einem Baum im Gras lag. Aber wir haben ihn auf jeden Fall mit unseren Kameras verewigt. Somit hätten wir die „Big Five“ im Kruger Nationalpark auch beisammen!

Heute haben wir zum 1. Mal die Klimaanlage im Wagen getestet. Es war mit ca. 36 Grad doch ziemlich warm. Aus diesem Grund haben wir auch beschlossen, heute bereits um 14:00 Uhr ins Camp zu fahren und die Seele baumeln zu lassen.

Wir übernachten heute ja bereits zum letzten Mal im Kruger Nationalpark. Dafür haben wir uns eines der schönsten Rest Camps, nämlich OLIFANTS , ausgesucht. Wir gönnen uns einen Bungalow mit Sicht auf den Olifant Fluss (bei der Buchung auf „river view“ achten) und die Aussicht ist wirklich spektakulär. Den höheren Preis nehmen wir da gerne in Kauf!

Im Nachhinein kommen wir zu der Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre, weniger Camps anzufahren und dafür schon mal zwei Übernachtungen in einem Camp zu buchen. So könnte man vielleicht die verschiedenen Rest Camps etwas besser kennen lernen. Es werden ja dort auch Game Drives angeboten, in den meisten Camps gibt es einen Swimming Pool und in manchen auch kleine Sehenswürdigkeiten. Für all das reichte bei uns einfach nicht die Zeit.

An unserem letzten Abend beschließen wir, endlich einmal den typisch südafrikanischen Braai zu testen (das hat mich einige Überredungskunst bei Walter gekostet!). Diese Braais (Grill) stehen vor jedem Bungalow. Wir kaufen Holz (wenn, dann auch richtig traditionell) und Grillgut (Steaks und Boerewors) im Shop und dann kann es losgehen. Mal sehen, wie Walter sich als „Braaimaster“ so macht ;-) Ich genieße derweil die Aussicht und bereite einen Tomatensalat vor.

Tja, das mit dem Grillen muss Walter noch einmal üben! Das Steak ist ziemlich trocken und eher ein Räucher- als ein saftig leckeres Grillsteak (unsere Blicke wandern neidisch zum Nachbarn). Die Boerewors (Bratwurst) haben wir dann letztendlich in der Pfanne gebraten, sonst wären wir nicht satt geworden. Gottlob gibt es als Beilage noch Tomatensalat. Naja, es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Tag 7 – Freitag, 28.09.2012
Wetter: sonnig, ca. 36 Grad

Auch am letzten Tag im Kruger Nationalpark sind wir früh auf den Beinen. Wir möchten gerne noch einmal bei einem ausgiebigen Frühstück den Blick auf den Olifant River genießen - und das bei Sonnenaufgang. Einfach wunderbar!

Nach dem Frühstück fahren wir gemütlich in Richtung Phalaborwa, wo wir unseren Wagen wieder abgeben müssen. Kurz gesagt: Auf den Straßen bzw. im Busch war heute nicht allzu viel los. Den Tieren war es wohl auch zu warm. Landschaftlich gab es allerdings ein paar sehr schöne Aussichten.

Kurz vor dem „Phalaborwa Gate“ gibt es dann doch noch zwei Highlights. Am „Sable Dam“ sehen wir zuerst eine kleine Büffelherde und anschließend ca. 40-50 Elefanten, die sich an einem Wasserloch ein ausgiebiges Bad gönnen. Wir können es kaum fassen, so viele Tiere auf einmal zu sehen und vor allem so nahe! Mit diesem sehr beeindruckenden Schauspiel verlassen wir ein wenig traurig den Kruger Nationalpark.

Gegen 12:00 Uhr erreichen wir Phalaborwa. Wir tanken den Wagen auf und heben noch ein wenig Geld am Automaten ab (einen ATM gibt es am SPAR Markt in der Nähe des Flughafens). Wir kommen gegen 12:15 Uhr am Flughafen an, wo wir den Wagen abgeben.

Gradwell, der Fahrer von MAKUTSI, holt uns und eine norwegische Familie um 13:00 Uhr vom Flughafen ab. Jetzt noch weitere 90 Minuten und wir sind auf der privaten Lodge angekommen. Wir kennen diese ja bereits vom letzten Jahr und es ist ein wenig wie „nach Hause kommen“ (ausführliche Informationen findet Ihr auf der Homepage von MAKUTSI). Karin empfängt uns sehr herzlich mit kalten Getränken und erklärt uns noch einmal einige Regeln, die wir unbedingt einhalten müssen.

  • Viele Tiere nennen MAKUTSI ihr zu Hause und laufen deshalb auch in der Anlage. Spaziergänge sind daher innerhalb der Anlage tagsüber nur zwischen 7:00 und 17:30 Uhr möglich; auf keinen Fall in Flussnähe, nachts oder außerhalb der gekennzeichneten Wege.
  • Nach 17:30 Uhr wird man zum Abendessen abgeholt bzw. nach dem Essen zu seinem Rondavel gefahren.
  • Kinder unter 16 Jahren dürfen sich nur in Begleitung Erwachsener in der Anlage bewegen.
  • Man darf die Tiere auf keinen Fall füttern. Sie verlieren so die Furcht vor Menschen und können unberechenbar werden. Schlimmstenfalls müssen die Tiere dann erschossen werden.
  • Für Notfälle erhalten alle Gäste ein Funkgerät (pro Rondavel ein Gerät).

Den Nachmittag verbringen wir mit Auspacken, Einrichten und einem erfrischenden Bad im Thermalwasser-Swimmingpool.

Gegen 18:30 Uhr werden wir zum Abendessen abgeholt und wir lernen die übrigen Gäste kennen. Es gibt einen Salatteller, als Hauptgericht Reis, Hühnerragout, Gemüse, gebackene Banane und als Nachtisch Schoko-Minz-Pudding. Sehr lecker! Nachdem wir die erste Weinflasche geleert haben, lassen wir uns an unser Rondavel bringen. Wir breiten unser Moskitonetz aus und fallen in einen erholsamen Schlaf. Morgen früh geht der Wecker auf jeden Fall später. Wir haben erst um 15:00 Uhr unsere erste Safari.


Tag 8 – Samstag, 29.09.2012
Wetter: sonnig, 30 Grad

Wir sind noch die frühen Aufstehzeiten vom Kruger Nationalpark gewohnt und werden demnach auch heute schon um 5:30 Uhr wach. Um die Zeit bis zum Frühstück (ab 8:00 Uhr) zu überbrücken, machen wir uns es zunächst auf unserer Terrasse und später an der River Lapa gemütlich. Aber unsere Hoffnung, einige Tiere bereits am frühen Morgen zu sichten, müssen wir schnell begraben. Nix los im Busch.

Nach dem Frühstück laden wir zu allererst unseren Blog ins Internet, damit die Daheimgebliebenen etwas zu Lesen haben und wissen, dass es uns gut geht. In den nächsten Stunden ist dann Relaxen angesagt: Lesen auf der Terrasse und Schwimmen.

Um 14:30 Uhr machten wir uns startklar zu unserer ersten Safari. Außerdem kommen heute Heinz, Elke, Kim und Luca aus Berlin, die wir im letzten Jahr schon auf MAKUTSI kennen gelernt haben. Es gibt ein großes „Hallo“ und Wiedersehen.


Natalie ist unser Guide für die Safari. Auch sie kennen wir bereits vom letzten Jahr und sie ist eine super Führerin. Leider ist das ihre letzte Tour, da sie morgen zurück nach Deutschland geht. Umso glücklicher sind wir, dass wir bei ihrer letzten Tour dabei sein dürfen.

Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf dem Jeep zu sitzen und mit Spannung in den Busch zu schauen. Was werden wir wohl heute sehen? Es sollen Löwen und sogar ein Leopard in der Nähe sein. Die beiden schönsten Sichtungen sind ein Rhino-Familie (Bulle, Kuh und Kalb) und eine kleine Elefantenherde, ebenfalls mit Jungtieren. Weiterhin Impalas, Wasserböcke, Kudus, Nyala, einige Vögel. Löwen und Leopard bleiben heute leider für uns unsichtbar.

Als es zu Dämmern beginnt, halten wir an einem Wasserloch zum „Sundowner“. Die Flusspferde im Wasserloch leisten uns dabei Gesellschaft und schauen immer wieder neugierig zu uns herüber. Wir genießen den „Sundowner“ mit Sekt, kalten Getränken und kleinen Knabbereien. So schön kann das Leben im Busch sein!

Auf der Rückfahrt ist es bereits stockdunkel und Natalie versucht, mit dem Suchscheinwerfer noch einige nachtaktive Tiere für uns aufzutreiben. Wir sehen noch eine Zibetkatze und 2 Bushbabys (richtig: Galagos; das sind kleine Affen, die wie ein Baby schreien). Aber ansonsten ist die Ausbeute sehr mager. Egal, es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Gegen 20:00 Uhr sind wir zurück und essen gemeinsam zu Abend (Teigtaschen mit Hackfleischfüllung, Kartoffel-Speck-Auflauf mit Gemüse und Mandelkuchen – sehr lecker!). Elke, Heinz und die beiden Kids gesellen sich zu uns und wir lassen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Tag 9 – Sonntag, 30.09.2012
Wetter: sonnig, 34 Grad

Vor dem Frühstück gibt es schon eine tolle Begegnung: An der River Lapa können wir eine kleine Herde Elefanten am Fluss bewundern. Der Tag fängt ja wirklich gut an!

Heute haben wir einen freien Tag – keine Safaris, kein Ausflug. Wir verbringen den Tag hauptsächlich mit Lesen, Schwimmen und Relaxen. Außerdem hat Kim eine neue Kamera und Walter steht für einen Crashkurs gerne zur Verfügung.

Ansonsten gibt es heute (leider) nichts zu berichten. Ein ruhiger, erholsamer und entspannter Urlaubstag …

Das Abendessen war wieder sehr lecker, besonders die Tomatensuppe als Vorspeise.

 

Tag 10 – Montag, 01.10.2012
Wetter: zunächst bewölkt, später sonnig, 32 Grad

Heute geht es für 2 Nächte ins Makutsi Tended Camp (Zeltcamp) und darauf freuen wir uns ganz besonders. Nach dem Frühstück relaxen wir noch etwas an der River Lapa und anschließend packen wir unsere Fotosachen und jeder einen Tagesrucksack für 2 Übernachtungen. Um 13:00 Uhr holt uns Rob, unser Guide, mit dem Jeep ab und wir fahren ins ca. 20 Minuten entfernte Zeltcamp. Wir sind insgesamt 6 Personen (Volker, Katrin, Ralf, Karin sowie Walter und ich) und natürlich Rob.

Im Zeltcamp werden wir mit gekühltem Guavesaft begrüßt und Rob zeigt uns unsere Zelte und die kleine Anlage. Danach haben wir erst einmal Zeit, die fantastische Aussicht von unserer kleinen Privatterrasse zu genießen. Der Blick geht auf ein Wasserloch, welches abends angeleuchtet wird. Das Zelt selbst besteht je zur Hälfte aus einem Blockhaus und einem Zelt und wir haben sogar ein richtiges WC und eine Dusche. Luxus in der Wildnis!

Um 15:30 Uhr brechen wir zu unserem 1. Bush-Walk auf. Der ist wirklich sehr interessant und Rob zeigt uns die vielen kleinen Dinge, die der Busch zu bieten hat: verschiedene Sträucher und Bäume und deren heilende Wirkungen (z. B. kann man mit ihnen Wunden desinfizieren, magenschonende Tees zubereiten, kühlende Säfte für Ausschläge und Äste als Zahnbürste verwenden), die Früchte der Bäume, Fährtenlesen, die verschiedenen Steine und deren Herkunft/Geschichte. An Tieren haben wir nicht viel gesehen, nur ein paar Buschböcke und Vögel.

Gegen 18:00 Uhr sind wir zurück im Zeltcamp und genießen auf der kleinen Aussichtsterrasse den Sonnenuntergang mit einem „Sundowner“ und Knabbereien. Die fleißigen Küchenfeen waren derweil schon mit der Zubereitung unseres Abendessens beschäftigt. Es gibt einen Salatteller, gegrilltes Hähnchen, Rotkohl, Brokkoli, Reis, gebackene Kartoffel und als Nachtisch einen super leckeren Apfel-Sahne-Pudding.

In lustiger und entspannter Runde lassen wir den Abend ausklingen und Rob versucht, unsere vielen Fragen zu beantworten. Gegen 21:00 Uhr suchen wir unsere Zelte auf, da morgen früh um 5:30 Uhr ein „Morning Walk“ auf dem Programm steht.

 

Tag 11 – Dienstag, 02.10.2012
Wetter: sonnig, 35 Grad

Die Nacht war recht frisch, einige Grad kühler als auf MAKUTSI. Hier merkt man schon den Unterschied zwischen Zelt und Rondavel. Wir treffen uns um 5:15 Uhr zu einem Kaffee und dann geht es auch schon los.

Die nächsten Stunden scheucht uns Rob durch Dickicht, offenes Gelände und an Wasserlöchern vorbei. Auch heute erklärt er wieder viele interessante Details, die es in der Natur zu entdecken gibt. Außerdem tragen wir einen Wettbewerb aus: Wer kann am weitesten Impala-„Pupas“ (Köttel) spucken? Wir halten das zunächst für einen Scherz. Aber nein, Rob sammelt für jeden ein kleines „Pupa“ auf, wischt es mit den Händen sauber (!) und gibt jedem von uns eines. Es wird eine Linie gezogen und derjenige, der am weitesten spuckt, hat gewonnen. Ehrlich, kein Witz! Wir spielen in Deutschland „Kirschkern-Weitspucken“, hier in Afrika spielen die Kids „Imapa-Pupa-Weitspucken“. Aber keine Bange, die Dinger schmecken nach nichts.

Später sehen wir 5 Rhinos in ca. 100 m Entfernung und wir verhalten uns mucksmäuschenstill - selbst fotografieren würde hier stören. Auch wenn Rhinos nicht gut sehen, so können sie doch sehr gut hören und riechen. Ansonsten sehen wir einige Zebras im Dickicht und Vögel.

Wir sind kurz vor 9:30 Uhr zum ausgiebigen Frühstück zurück, welches unsere Küchenfeen bereits für uns aufgebaut haben. Wir lassen es uns schmecken! Bis 14:30 Uhr haben wir jetzt Zeit für uns. Dann treffen wir uns zu einem kleinen Mittagessen (Obstsalat und Quiche) und um 15:00 Uhr geht es auf zu einer weiteren Tour.

Es ist mittlerweile ziemlich warm und wir beschließen gemeinsam, den Bush-Walk gegen eine Jeep-Safari zu tauschen. Vielleicht sehen wir so auch mehr Tiere. Wir sehen wieder jede Menge Rhinos und auch einige Giraffen. Das Highlight heute ist aber definitiv ein Gepardenweibchen. Rob hat ihre Fährte verfolgt und dann sehen wir sie mitten auf dem Weg. Was für ein Anblick! Wir sind alle aus dem Häuschen! Arusha, so heißt das Weibchen, sucht ihre beiden Jungen, die auf die andere Seite des Zaunes ausgebüxt sind. Sie läuft mehrmals am Zaun hin und her und ist ganz nervös. Wir beobachten sie eine Zeit lang und ziehen uns dann zurück, um sie nicht noch nervöser zu machen. Das ist ein toller Abschluss des Game Drives!

Als wir am Zeltcamp ankommen, ist es bereits dunkel und wir werden mit Sekt begrüßt! Ralf und Karin feiern heute ihren 10. Hochzeitstag und die Freunde Katrin und Volker haben diese kleine Überraschung organisiert. Wir setzen uns ans Feuer und läuten den gemütlichen Teil des Tages ein. Zum Abendessen gibt es einen typischen, südafrikanischen Braai. Als Vorspeise gibt es ein Auberginen-Tomaten-Käse-Türmchen, zum Hauptgang Schweinesteak vom Grill mit Bohnen und Millipap (typischer, südafrikanischer Maisbrei) und dann noch selbstgemachtes Eis. Wir fühlen uns im 7. Himmel und das mitten im Busch! Als krönenden Abschluss gibt es noch Schwarzwälder-Kirschtorte vom „Brautpaar“ für alle - ebenfalls von Katrin und Volker organisiert.

Wir lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen und haben uns jede Menge zu erzählen. Plötzlich hört Rob, wie Rhinos miteinander kämpfen und mit dem Jeep machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Wasserloch. Doch leider kommen wir zu spät, die Rhinos haben sich bereits wieder verzogen.


Tag 12 – Mittwoch, 03.10.2012
Wetter: sonnig, 35 Grad

Auch heute heißt es wieder um 4:30 Uhr aufstehen, damit wir um 5:15 Uhr bereit zur Abfahrt sind. Rob fährt mit uns zu einem nahe gelegenen Hügel und unterwegs treffen wir bereits auf die ersten Rhinos und Giraffen. Von einer kleinen Aussichtsplattform bewundern wir dann den Sonnenaufgang - Kaffee und Muffins inklusive. Traumhaftes Afrika!

Anschließend brechen wir zu einem kurzen Bush-Walk auf. Hier zeigt uns Rob eine kleine Gottesanbeterin, die wir alleine niemals gefunden hätten. Leider habe ich unterwegs Probleme mit meinem linken Bein bekommen (Nachwehen der Meniskus-OP?) und so gehen wir dann etwas langsamer als geplant durch den Busch. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes und geht bald vorbei.


Wir kommen zum Zeltcamp und das Frühstück steht wieder für uns bereit. Dieses genießen wir ausgiebig, bevor es leider schon wieder „heim“ nach MAKUTSI geht. Wir sind gegen 10:30 Uhr zurück und machen es uns erst einmal auf der Terrasse gemütlich.

Gegen 14:00 Uhr treffen wir uns bei Karin und Ralf, um den restlichen Kuchen zu verdrücken und Email-Adressen auszutauschen. Es ist wieder eine sehr lustige Runde. Ein anschließender Sprung ins kühle Nass sorgt ein wenig für Erfrischung. Wir relaxen vor unserem Rondavel und machen uns gegen 17:15 Uhr auf den Weg zur River Lapa, um den obligatorischen „Sundowner“ (meist Gin Tonic und/oder Whisky) zu genießen. Zum Abendessen gibt es eine Gemüsesuppe, dann sehr leckeren Hackbraten mit Kartoffelpüree, Spinat, Blumenkohl und als Dessert einen Frucht-Smoothie.

Den Abend lassen wir gemeinsam mit Ralf, Karin, Volker, Katrin und einigen anderen Gästen gesellig am Lagerfeuer ausklingen – mit dem ein oder anderen Bier oder Amarula-Likör (Walter ist echt gut drauf). Gegen 22:30 Uhr (ziemlich spät für hiesige Verhältnisse) lassen wir uns zu unserem Rondavel fahren und sehen zu unser aller Glück noch zwei Stachelschweine. Die haben wir bisher noch nicht gesehen und wir sind überrascht, wie groß diese nachtaktiven Tiere sind. Ein schöner Abschluss des heutigen Tages!

 

Tag 13 – Donnerstag, 04.10.2012
Wetter: sonnig, 38 Grad (in der Sonne 48 Grad!!!)

Da der gestrige Abend ein wenig später geworden ist, schlafen wir heute länger. Anschließend lesen wir an unserem Rondavel und freuen uns auf unseren Helikopter-Flug über das MAKUTSI-Gelände, der um ca. 12:30 Uhr starten soll.

Seit ca. 8 Wochen bietet MAKUTSI Heli-Flüge an. Diese sind hauptsächlich dafür gedacht, das Karongwe-Gebiet, zum dem auch MAKUTSI gehört, zu kontrollieren. Das Gebiet ist mit 130 qkm etwa so groß wie unsere Heimatstadt Bonn. Bedauerlicherweise hat MAKUTSI in den letzten Jahren einen Geparden, ein Nashorn und einige Antilopen durch Wilderer verloren. Um mehr Präsenz zu zeigen und dadurch evtl. weiteren Wilderern auf die Spur zu kommen, hat MAKUTSI einen Piloten beauftragt, zusammen mit einem Guide regelmäßig das riesige Gelände abzufliegen. So können evtl. Lager von Wilderern, deren Feuerstellen, defekte Zäune oder auch bereits getötete Tiere sehr früh gefunden werden. Letzteres ist gottlob schon merklich zurückgegangen. Die Heli-Flüge bzw. diese Präventionsmaßnahmen gegen Wilderei sprechen sich unter den Wilderern schnell herum. Die Gäste finanzieren diese Bekämpfung der Wilderei, in dem sie die Flüge finanzieren, MAKUTSI verdient nicht weiter daran. Die Flüge werden bisher sehr gut bei den Gästen angenommen und rege gebucht. Eine klassische Win-Win-Situation: MAKUTSI bekommt so die Flüge finanziert und die Gäste erfreuen sich an einem Helikopter-Flug. Wir möchten dieses Projekt ebenfalls gerne unterstützen und haben einen Flug für 2 Personen (45 Minuten) gebucht.

Um 12:30 Uhr holt uns Wes, unser Guide auf der Tour, an der River Lapa ab. Wir fahren an den Fluss außerhalb des Camps und warten auf den Helikopter, der bereits mit 2 Gästen unterwegs ist. Es gibt einen fliegenden Wechsel und wir heben 10 Minuten später ab. Was soll ich schreiben? Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis!
Wes zeigt immer wieder auf Tiere, die durch die Landschaft ziehen: Zebra- und Impalaherden, Giraffen, Rhinos, Gnus und sogar ein Schakal. Auch Krokodile am Wasserloch können wir ausfindig machen. Sehr beeindruckend ist die afrikanische Landschaft, die wir von oben bewundern dürfen. Einfach fantastisch! Man bekommt einen ganz anderen Blick und um nichts in der Welt möchten wir diesen Flug missen! Die 45 Minuten sind viel zu schnell vorbei und der Heli dreht seine letzte Runde über MAKUTSI.

Noch ganz berauscht von diesem Erlebnis fahren wir zurück ins Camp. Wir werden bereits von Heinz, Elke und den Kids erwartet und berichten ausführlich.

Heute ist der bisher heißeste Tag (Wes sagte, 40 Grad !!!!) und somit verbringen wir den Nachmittag in unserem gut gekühlten Rondavel bei Kaffee und Keksen, Lesen und Relaxen. Später trauen wir uns kurz raus, um eine Runde im Pool zu schwimmen.

Zum Abendessen ist heute ein Braai angesagt und die Freude ist bei allen Gästen groß. Es gibt als Vorspeise einen kleinen Frucht-Minze-Salat, dann Lammkotletts und Boerewors (Bratwurst) mit Millipap und Gemüse aus dem heimischen Garten sowie als Abschluss einen Brownie. Alles wieder super lecker!

Den Abend lassen wir wieder gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

 

Tag 14 – Freitag, 05.10.2012
Wetter: sonnig, 32 Grad

Nachdem wir ausgeschlafen haben, sind wir schon kurz nach 7:00 Uhr an der River Lapa mit der Hoffnung, dass sich hier etwas tut. Leider Fehlanzeige. Nach dem Frühstück relaxen wir an unserem Rondavel. Gegen 11:00 Uhr machen wir uns mit Taschentüchern bewappnet wieder auf in Richtung River Lapa, um Ralf, Karin, Volker und Katrin gebührend zu verabschieden. Schade, es war immer eine wirklich sehr nette Runde.

Wir lesen, schwimmen und faulenzen …

Um 15:00 Uhr startet dann unsere SIMBA-Safari mit Rian, unserem heutigen Guide. Zunächst geht es in den nördlichen Teil von MAKUTSI. Rian hofft, dort Leoparden und Nashörner aufzuspüren. Aber es reicht dann doch „nur“ für jede Menge Giraffen, Kudus, Impalas und einem Krokodil. Den Tieren ist wahrscheinlich auch zu warm und haben sich verdrückt.
Wir fahren in den südlichen Teil des Geländes und hoffen, dass wir Elefanten und Löwen erwischen. Aber auch hier herrscht „tote Hose“. Wir genießen unseren „Sundowner“ mit Blick auf den Fluss und weiter geht es in der Dämmerung bzw. der Dunkelheit. Wir sehen noch einen Seeadler, Bushbabys, einige Vögel. Das Highlight heute ist ein Erdferkel. Dieses entdecken wir kurz, bevor wir wieder in die Lodge zurückfahren. Das ist wirklich super! Ein Erdferkel haben wir noch nie gesehen und es sieht wirklich süß aus. Leider war es zu dunkel, um es zu fotografieren.

Gegen 20:00 Uhr sind wir zurück und genießen mit den übrigen Safari-Gästen unser Abendessen: Griechischen Salat, Impala auf Asiatisch und Creme Caramel – multikulti, aber trotzdem lecker.

Nach einem weiteren kühlen Bier lassen uns an unser Rondavel fahren. Auch wenn wir nicht so viel gesehen haben, war es wieder eine sehr schöne Tour.


Tag 15 – Samstag, 06.10.2012
Wetter: sonnig, 33 Grad

Heute haben wir wieder einen freien Tag – Urlaub sozusagen oder „Swimming-Safari“. Wir sind trotzdem wieder früh auf den Beinen – die Vögel wecken einen spätestens um 6:00 Uhr.

Wir fahren nach dem Frühstück für zwei Stunden zum „Hippo Hide“. Das ist ein Aussichtungsstand mit Blick auf ein Wasserloch. Hier ist es herrlich ruhig und man kann in aller Seelenruhe die Tiere beobachten und entspannen. Wenn denn welche da sind … Heute sehen wir nur ein Krokodil, welches gemächlich seine Bahnen zieht, einige Schildkröten, einen Waran, eine Manguste, Vögel und Impalas.

Ansonsten faulenzen wir so durch den Tag – Lesen, Schwimmen, Sonnenbad, Tagebuch schreiben und Vokabeln lernen. Flora, unsere Reinigungsfrau, ist eine ganz Liebe. Sie versucht, uns jeden Tag ein neues Wort in Ihrer Sprache beizubringen und die Aussprache ist oft etwas gewöhnungsbedürftig.

Hier einige Beispiele:

 
  • Danke = Kalebora
  • Guten Morgen = Domela / Man antwortet mit „Ache“
  • Legei = Wie geht es? / Man antwortet mit „Gerona“
  • Chakuna Matata = Kein Problem
  • Chabutze = Tschüss/Auf Wiedersehen


Kurz nach 17:00 Uhr gehen wir zur River Lapa und genießen den Sonnenuntergang bei einem „Sundowner“. Man kommt immer wieder mit Gästen ins Gespräch und tauscht sich aus: Wer hat wann und wo was gesehen? Mit welchem Guide? Was machst Du morgen? Wie lange bleibst Du noch? Es gibt genügend spannende Themen und Erlebnisse, die erzählt werden wollen.

Zum Abendessen gibt es Kürbissuppe, Fisch mit Kartoffelpüree und Gemüse und als Dessert einen Bananenpudding. Nachdem wir mit Heinz und Elke zwei Flaschen Wein geleert haben, fahren wir zu unserem Rondavel. Morgen müssen wir wieder einmal den Wecker stellen.

Tag 16 – Sonntag, 07.10.2012
Wetter: sonnig, 35 Grad

Heute werden wir von Derrick, unserem Guide, bereits um 6:00 Uhr zur RHINO-Safari abgeholt. Wir machen Derrick sofort klar: Ohne Leopard und ohne Löwen läuft heute nichts! Er verspricht, sein Bestes zu geben.

Wir fahren recht zügig durch den Busch und sehen die ersten Wasserböcke, Impalas und Giraffen. Derrick hält sich allerdings nicht lange auf und macht sich auf die Suche nach dem Leoparden. Er hat über Funk bereits einen Hinweis erhalten und schnell hat Derrick das entsprechende Gebiet erreicht. Immer wieder hält er an, fährt vor und zurück, nimmt einen anderen Weg, sucht Spuren und nimmt die Witterung auf (die Territorialmarkierung des Leoparden erinnert übrigens an frisches Popcorn!). Wenn Derrick sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann will er es auch erreichen. Nach einigen Versuchen haben wir den Leoparden endlich gefunden! Was für ein Anblick – unvergesslich! Viel zu schnell ist der Lepper wieder im Dickicht verschwunden.

O.K., das war Nummer 1 und jetzt folgt die zweite Herausforderung. Derrick erhält wieder einen Funkspruch und wir fahren in das angegebene Gebiet. Ein zweiter Jeep ist bereits vor Ort und gemeinsam versuchen die Guides, die Löwen aufzuspüren. Endlich, da liegen Sie: Zero, der alte Löwe sowie ein weiterer junger Löwe und zwei Weibchen. Wir müssen uns mit den Fotos beeilen, weil Derrick die Löwen nicht so lange stören möchte.

Der Tag ist auf jeden Fall gerettet, wir haben sowohl Leopard als auch Löwen gesehen. Wir sind happy, ein unglaublicher Tag!

Zurück auf MAKUTSI haben wir uns alle das Frühstück verdient. Anschließend relaxen wir über zwei Stunden am Pool, schwimmen ein wenig und lesen. Auch den Nachmittag genießen wir ausgiebig in aller Ruhe.

Wir sind pünktlich zum „Sundowner“ an der River Lapa und unterhalten uns sehr nett mit einer Schwedin. Zum Abendessen gibt es heute Spinat-Feta-Tasche, „Potje“ (das ist Gulasch mit Gemüse und Kartoffeln, welches alles zusammen in einem Gußtopf über dem Feuer gekocht wird; typisch südafrikanisch) mit Reis und Bohnen und als Dessert ein Guave-Sahne-Törtchen. Wieder mal alles sehr lecker, vor allem das „Potje“.

 

Tag 17 – Montag, 08.10.2012
Wetter: zunächst bewölkt, später etwas sonniger, 27 Grad

Heute haben wir keinen Game Drive, sondern „nur“ Urlaub. Wir fahren nach dem Frühstück zum „Hippo Hide“ in der Hoffnung, dass sich einige Tiere ans Wasserloch verirren. Leider Fehlanzeige. Außer dem Krokodil, welches wieder seine Bahnen dreht, beobachten wir noch einige Vögel. Ich fahre bereits um 10:00 Uhr zurück, weil es mir zu frisch ist (!!!). Wir haben bisher „nur“ 26 Grad und im Gegensatz zu den letzten Tagen ist es eigentlich sehr angenehm. Man denkt allerdings schon darüber nach, eine Jacke mitzunehmen. Heute Nacht hat es richtig gestürmt.

Wir machen es uns in unserem Rondavel gemütlich und treffen uns gegen 13:30 Uhr zu einem Mittags-Snack mit der üblichen Clique. Auch den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Lesen, Fotos sichern und Relaxen. Am Swimmingpool ist überhaupt nichts los; ich drehe ein paar Runden und mache Wassergymnastik. Das Wasser ist erstaunlich warm (Thermalwasser aus der Quelle) – im Wasser ist es wärmer als draußen.

Vor dem Abendessen treffen wir uns alle an der River Lapa zum „Sundowner“ und nach dem Essen (Gemischter Salat, Hackfleischbällchen mit Reis und Erbsen und Möhren, Brotpuddig mit Vanillesoße – letzteres ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig) und einigen Gläsern südafrikanischem Rotwein fahren wir leicht beschwingt zum Rondavel. Morgen müssen wir wieder früh raus.


Tag 18 – Dienstag, 09.10.2012
Wetter: zunächst bewölkt, später sonnig, 27 Grad

Heute Morgen steht leider der letzte Game Drive (RHINO-Safari mit Derrick) an – zumindest für mich. Derrick holt uns um 6:00 Uhr am Rondavel ab. Zunächst sehen wir jede Menge Kudus, Giraffen und Impalas, einige Vögel. Dann erhält Derrick einen Funkspruch, dass ein Leopard gesichtet wurde. O.K., da müssen wir natürlich hin. Nach einigem Suchen finden wir ihn auch. Wir können leider nur einen kurzen Blick auf ihn werfen, bevor er wieder im Busch verschwindet. Na, immerhin!

Unser heutiges Highlight sind allerdings die Löwen. Derrick spürt das kleines Rudel auf: Zero, der älteste Löwe in diesem Gebiet, gemeinsam mit einem weiteren Männchen sowie zwei Weibchen. Die Löwen haben wohl heute Nacht ein Zebra gerissen. Die Reste können wir noch sehen und die Löwen streiten sich darum. Wir stehen mit dem Jeep ca. 15 Minuten ganz nahe an den Löwen und können diese in aller Ruhe bestaunen und fotografieren. Von hinten schleicht sich dann auch noch ein Schakal an, um etwas vom „Zebra-Braten“ abzubekommen. Aber keine Chance!

Einfach nur toll und ein unglaubliches Erlebnis!!! Danke Derrick!

Wir entdecken noch zweimal einen Leoparden – einmal an einem Wasserloch und einmal am Flussufer. Wow – 3 Leoparden bei einer einzigen Safari. Einfach unglaublich und sehr selten! Da ist es auch nicht weiter schlimm, dass wir keinen Elefanten und kein Nashorn mehr sichten können – trotz aller Bemühungen.

Sehr witzig war auch die Rotschopftrappe. Dieser etwas größere Vogel fliegt ca. 30 m hoch, stellt sich tot, Füße nach oben und stürzt nach unten. Wir denken noch: „Hallo, was ist denn mit dem los? Herzinfarkt?“ Kurz vor dem Aufprall allerdings fängt er sich und landet weich auf der Erde. Tja, und das alles nur, um die Weibchen zu beeindrucken (Balzen)! Typisch!

Gegen 9:00 Uhr sind wir zurück im Camp und genießen ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend machen wir es uns am Pool bequem: Schwimmen, Sonnenbad.

 

Für Walter steht um 14:00 Uhr die Cheetah Research (Geparden-Suche ) an.
Ich bin ziemlich geknickt. Ich fahre nämlich nicht mit, da ich leider noch immer leichte Probleme mit meinem Knie habe. Man muss auf der Suche nach dem Geparden auch zu Fuß durch den Busch laufen (wie lange, ist unklar) und heute geht es mir zum 1. Mal ein wenig besser. Ich will keinen Rückschlag riskieren und bleibe daher im Camp. Hoffentlich bringt Walter viele tolle Fotos mit!

Ich mache es mir derweil am Swimmungpool gemütlich, lese und quatsche mit Uschi und Moni, zwei Urlaubsbekanntschaften.

Walter kommt gegen 17:15 Uhr zurück und ist begeistert. Sie haben recht lange suchen müssen, bis Derrick die Geparden mit Hilfe der Telemetrietechnik gefunden hat. Zunächst haben sie die Geparden im Gras beobachtet und dann sind sie zu einem nahegelegenen Wasserloch weitergezogen. Die Truppe mit Derrick hinterher. Am Wasserloch sind dann auch noch eine Nashornkuh mit ihrem Kalb, welche die Truppe immer fest im Auge behält. Die Geparden wollen trinken und kommen anhand des vielen Schlamms nicht so einfach an das Wasserloch heran. Sie rutschen immer wieder aus und das ist ziemlich lustig (zumindest für die Zuschauer). Anschließend liegen sowohl das Gepardenweibchen als auch die beiden Jungen im nahegelegenen Gras. Sie tollen herum, stehen auf und liegen faul im Gras. Walter hat ganz tolle und beeindruckende Fotos geschossen!!! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte!
Auf dem Rückweg ins Camp haben sie kurz vorher noch einen Leoparden gesehen, Walters 4. für heute – Rekord!

Beim Abendessen (es gibt Gurken-Minz-Salat, Leber vom Impala und Rind mit Gemüse und Kartoffelpuffer und einen Schoko-Minz-Pudding als Dessert – wieder super lecker) haben wir viel zu erzählen – auch die übrigen Urlaubsbekanntschaften haben einiges gesehen.

 

Tag 19 – Mittwoch, 10.10.2012
Wetter: bewölkt, 27 Grad

Heute ist bereits unser letzter Tag auf MAKUTSI. Schade, wir könnten durchaus noch die eine oder andere Woche dranhängen, es ist einfach herrlich hier!

Heute Morgen hat es gegen 6:00 Uhr kurz geregnet und auch sonst tröpfelt es am Vormittag hin und wieder einmal – das erste Mal, seit wir hier in Südafrika sind. Beim Frühstück sind es „nur“ 20 Grad und die ersten Gäste tragen bereits dicke Fleecejacken. Man gewöhnt sich doch recht schnell an die hiesigen Temperaturen. Nach dem Frühstück fahren wir für zwei Stunden zum „Hippo Hide“. Das Krokodil liegt – mal wieder - träge im Gras und bewegt sich keinen Millimeter und ansonsten bekommen wir nur Ibisse, Schildkröten und ein paar kleine Vögel zu sehen. Da machen wir es uns doch lieber an unserem Rondavel mit Kaffee und den restlichen Rusks gemütlich.

Wir genießen den letzten Tag in aller Ruhe. Am späten Nachmittag packen wir wohl oder übel unsere Taschen. Wer weiß, ob wir nach dem Abendessen noch dazu in der Lage sind ;-) - schließlich müssen wir Abschied feiern. Und das machen wir dann am Abend auch!

 

Tag 20 – Donnerstag, 11.10.2012
Wetter: bewölkt, 26 Grad

Schade, der Urlaub ist fast vorbei.
Wir frühstücken ein letztes Mal, packen die restlichen Sachen und machen uns auf den Weg zur River Lapa. Dort haben sich bereits unsere lieben Urlaubsbekanntschaften versammelt, um uns gebührend zu verabschieden. Auch Heike und Jasmin verabschieden uns ganz herzlich und machen uns den Abschied wirklich schwer!

Gemeinsam mit einigen anderen Gästen fährt uns Derrick gegen 10:30 Uhr nach Phalaborwa zum Flughafen. Der einstündige Flug nach Johannesburg geht sehr schnell vorbei und jetzt haben wir noch genügend Zeit, unsere restlichen Rand am Flughafen auszugeben. In den Shops besorgen wir letzte Urlaubsgeschenke und stärken uns bei sehr gutem Sushi. Der Abflug ist für 19:30 Uhr geplant und unsere Maschine nach Frankfurt hebt pünktlich ab. Wenn alles nach Plan verläuft, werden wir morgen früh kurz nach 6:00 Uhr wieder in Deutschland landen.


ENDE und FAZIT

Wie bereits 2011, so haben wir auch in diesem Jahr wieder einen traumhaften Urlaub in Südafrika verbracht. Unsere Erwartungen wurden – wieder einmal – bei Weitem übertroffen und wir werden noch lange an die Zeit in Südafrika zurück denken. Sowohl das Land als auch die Menschen, die wir kennen gelernt haben, haben wieder eine unvergessliche und bleibende Erinnerung bei uns hinterlassen. Wir verstehen mittlerweile sehr gut, warum es immer wieder so viele Gleichgesinnte in dieses fazinierende Land zieht.

Wir sind in der Tat mit dem „virus africanus“ infiziert und werden mit Sicherheit wiederkommen!

Birgit & Walter